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Das US-Finanzministerium hat neue Regeln gegen Steuervermeidung durch Unternehmen erlassen. Der Aufkauf von kleineren Firmen im niedriger besteuerten Ausland, um dann die Zentrale dorthin zu verlegen, sei "erschwert" worden, erklärte Finanzminister Jacob Lew.

Das US-Finanzministerium teilte mit derzeit würden US-Firmen Möglichkeiten nutzen, ihre Steuerlast ins Ausland zu verlagern, ohne tatsächlich ihre Aktivitäten auszulagern.

In Zukunft soll Firmenfusionen, die dem Ziel der Steuervermeidung dienen, nicht länger steuerlich begünstigt werden. Auch die Verlagerung von Unternehmensvermögen mit dem Ziel der Steuervermeidung soll erschwert werden, sagte das Finanzministerium.

Die Massnahmen könnten die Übernahme des irischen Pharmakonzerns Allergan durch den US-Giganten Pfizer im Volumen von 150 Milliarden Dollar durchkreuzen. Pfizer hatte im Oktober ein Übernahmeangebot für den wesentlich kleineren Konkurrenten Allergan aus Irland vorgelegt.

Mit der Fusion wollte der US-Konzern auch seine Zentrale nach Irland verlegen. In Irland werden Unternehmen äusserst niedrig besteuert.

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SDA-ATS