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Der mutmassliche Wikileaks-Informant Bradley Manning ist in 22 weiteren Punkten angeklagt worden. Dies teilte das US-Verteidigungsminiterium mit. Am schwersten wiegt der Vorwurf der "Kollaboration mit dem Feind".

Die Anklagen lassen theoretisch die Todesstrafe zu. Die Militärstaatsanwaltschaft hat der Verteidigung Mannings allerdings versichert, dass sie die Höchststrafe nicht fordern will.

Allerdings drohen dem 23-Jährigen bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe, eine Degradierung sowie die unehrenhafte Entlassung aus den Streitkräften bei Verlust aller Bezüge.

Manning sitzt im Militärgefängnis in Quantico (US-Staat Virginia) ein und wartet dort auf seinen Prozess. Die Ermittlungen gegen ihn dauern seit sieben Monaten an.

Das Pentagon hält Manning für einen Verräter. Der Geheimdienst-Analyst hatte während seiner Dienstzeit im Irak Zugang zu Hunderttausenden vertraulichen Dokumenten.

Die USA werfen dem Soldaten vor, geheime Militärdokumente über die Einsätze im Irak und in Afghanistan an das Enthüllungsportal Wikileaks weitergegeben zu haben. Er steht auch im Verdacht, Depeschen der US-Diplomatie weitergeleitet zu haben, deren Veröffentlichung durch Wikileaks Ende vergangenen Jahres erneut den Zorn Washingtons erregt hatte.

Manning war im Juli bereits wegen der Veröffentlichung eines Videos über einen Helikopterangriff auf Zivilisten im Irak angeklagt worden. Damals wurde Anklage in zwei Punkten gegen ihn erhoben.

Ihm wurde darin ein Verstoss gegen die Militärregeln vorgeworfen, weil er vertrauliche Dokumente auf seinen Computer geladen haben soll. Im zweiten Anklagepunkt waren eine Reihe strafrechtlicher Vergehen zusammengefasst, unter anderem der Verrat militärischer Geheimnisse.

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SDA-ATS