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Die Führungsriege der zusammengebrochenen US-Sparkasse Washington Mutual soll für die Bankpleite büssen. Die staatliche Einlagensicherung FDIC reichte Klage gegen den früheren Bankchef Kerry Killinger, zwei weitere Manager und zwei Ehefrauen ein.

Dies wurde am Donnerstag bekannt. Die Einlagensicherung wirft der Gruppe vor, die Bank aus Profitsucht in hochspekulative Geschäfte getrieben zu haben. Washington Mutual war einst die grösste US-Sparkasse mit Filialen im ganzen Land.

Sie brach im September 2008 zusammen - nur zehn Tage nach dem Bankrott der Investmentbank Lehman Brothers. Die FDIC sprang ein, um das Ersparte der Menschen zu retten. Letztlich schluckte die US-Grossbank JPMorgan Chase weite Teile von Washington Mutual zum Schnäppchenpreis.

Die FDIC versucht nun, ihr verlorenes Geld von den Bankmanagern zurückzubekommen. "Die Beklagten sollten für die Verluste der Bank haftbar gemacht werden", heisst es in der Klageschrift.

Sie hätten grob fahrlässig gehandelt und die Bank mit ihrem Missmanagement in die Pleite geführt. Die genaue Schadenssumme muss nun das Gericht festlegen. Nach Informationen des "Wall Street Journal" verlangt die FDIC 900 Millionen Dollar.

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SDA-ATS