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Leichtathletik-Superstar Usain Bolt hat in seiner Heimat Jamaika seine Abschiedsvorstellung gegeben. Mit einem bewegenden Volksfest ist er von seinen Fans verabschiedet worden.

Der 30-Jährige gewann in der Nacht auf Sonntag sein letztes Rennen in der Heimat, im Nationalstadion von Kingston - doch der standesgemässe Sieg und die Zeit waren bei der stimmungsvollen Farewell-Party in der vollbesetzten Arena Nebensache. Sein ultimativ letztes Rennen will Bolt bei der WM in London am 12. August mit Jamaikas Sprintstaffel bestreiten. Neun Tage später wird er 31.

"Ich wollte mein Land einfach stolz machen", sagte der Mann des Abends zur Motivation und zur Leidenschaft für seinen Sport. "Als ich mit der Leichtathletik begonnen habe, war mein einziges Ziel, Olympiasieger über 200 Meter zu werden. Ich hätte mich nie für fähig gehalten, eine Legende meines Sports zu werden."

Der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister küsste nach seinem Abschiedsrennen in Kingston die blaue Bahn, auf der er zuvor den Sieg holte. Auf einer Ehrenrunde wurde Jamaikas Volksheld von den 30'000 Fans mit lautstarken Ovationen noch einmal gefeiert.

Für die letzten 100 Wettkampf-Meter in seiner Heimat brauchte Bolt 10,03 Sekunden - dabei störte es keinen, dass der Sieger nicht zum 51. Mal in seiner Karriere unter 10 Sekunden blieb. Dass die Lichtgestalt der Leichtathletik danach den weissen Zielstrich küsste, hatte auch etwas Symbolisches: Bolts einmalige Karriere neigt sich dem Ende zu.

SDA-ATS

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