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Das überparteiliche Komitee "Steuerreform JA" warnt vor den negativen Folgen. Laut einer neuen Studie im Auftrag der Wirtschaft wären kurzfristig knapp 200'000 Arbeitsplätze in Gefahr. (Symbolbild)

Keystone/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Ein Nein zur Unternehmenssteuerreform III hätte laut einer neuen Studie im Auftrag des Wirtschaftsverbandes economiesuisse deutlich negativere Folgen als bislang angenommen. Das Forschungsinstitut BAK Basel schätzt, dass 194'000 Arbeitsplätze gefährdet sein könnten.

Einen Einnahmeausfall von mehr als fünf Milliarden Franken entstünde laut BAK Basel auch bei den Sozialversicherungen. Eine "erfolgreiche" Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III sichere dagegen langfristig eine Wertschöpfung von 160 Milliarden Franken und rund 850'000 Stellen, schreiben economiesuisse und der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) in einer gemeinsamen Mitteilung.

Aus Sicht der Befürworter zeigt die Studie, wie viel bei der Abstimmung auf dem Spiel steht. Die Reform sei eine zentrale Vorlage für die ganze Schweiz, sagten sgv-Direktor und Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler am Montag laut Redetext vor den Medien in Bern.

Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer betonte die grosse Chance für den Innovations- und Hightechstandort Schweiz. "Bei einem Ja werden all jene Firmen gestärkt, die hier in unserem Land forschen, neue Innovationen hervorbringen und zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen", wird Karrer in der Mitteilung zitiert.

Mit der Unternehmenssteuerreform reagieren Parlament und Bundesrat auf den internationalen Widerstand gegen Teile des Schweizer Steuersystems. Ersatzmassnahmen sollen sicherstellen, dass die betroffenen Firmen nicht wegziehen. Gegen das Gesetz hat die Linke das Referendum ergriffen, weil sie hohe Steuerausfälle befürchtet.

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SDA-ATS