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Die Post darf per Anfang April 2011 für einzelne Produkte die Preise erhöhen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat diverse Anträge der Post bewilligt, die voraussichtlich Mehreinnahmen von 14 Millionen Franken generieren.

Eingeschriebene Grossformat-Briefe bis 50 Gramm werden künftig 6 statt 5 Franken kosten, wie das UVEK am Donnerstag mitteilte. Und der Preis für eine Nachnahme steigt ausser bei beleglosen Nachnahmen von 15 auf 18 Franken.

Künftig sollen Betreibungsurkunden nicht mehr per A-Post (für 5 Franken) oder als Einschreiben (für 10 Franken) verschickt werden können. Hier kommt neu das Modell zur Sendungsverfolgung "Track&Trace" zum Einsatz, dessen Nutzung 8 Franken kostet.

Gutgeheissen wurde auch der Antrag, die Preise bei den förderungsberechtigten Zeitungen per 1. Januar um 0,5 Prozent zu erhöhen. Diese Anpassung an die Teuerung hatte das Parlament bei der letzten Revision der Presseförderung im Jahr 2007 vorgesehen.

Gestrichen wird die Möglichkeit, das Geschäftskundenprodukt "DirectResponseCard" per B-Post zurückzusenden. Neu soll dies nur noch per A-Post möglich sein. Aufgehoben wird auch die Möglichkeit, bei Massenversänden eine Restaufzahlung zu verlangen, wenn die Mindestaufgabemenge von 500 Sendungen nicht erreicht wird.

Vom Tisch ist die Idee, den Geschäftskunden Rücksendungen von nicht zustellbaren B-Post-Briefen zu verrechnen. Diesen Antrag hat die Post zurückgezogen.

Unzufrieden mit den Ankündigungen ist der Verband Schweizer Medien. Die höheren Vertriebspreise für Zeitungen würden je nach Abonnement zu Preiserhöhungen von rund 8 Prozent führen, teilte der Verband mit. Der Entscheid sei ohne Rücksichtnahme auf die ökonomischen Begebenheiten der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage erfolgt.

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SDA-ATS