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In einem Brief hat der Vater der vermissten Waadtländer Zwillinge geschrieben, dass er die Mädchen getötet habe. Die Waadtländer Kantonspolizei bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Der fragliche Brief ist mit dem Datum vom 3. Februar versehen.

Der Vater der sechsjährigen Zwillinge aus dem waadtländischen St-Sulpice soll im Brief erklärte haben: "Sie ruhen in Frieden, sie haben nicht gelitten." ("Elles reposent en paix, elles n'ont pas souffert").

Am gleichen Tag wie der Brief datiert ist, am 3. Februar, hat sich der 43-Jährige bei Cerignola in Süditalien umgebracht. Im Abschiedsbrief schrieb der Mann, er befinde sich in Cerignola wolle sich das Leben nehmen. Laut Polizei handelt es sich bei dem Schreiben um den letzten von acht Briefen des Mannes an die Mutter der Zwillinge.

Geld in den Briefen

Die Waadtländer Ermittler wissen seit dem 8. Februar von den Briefen - sieben der Schreiben enthielten Geldscheine im Wert von insgesamt 4400 Euro. Laut dem Poststempel sind die Briefe in Bari abgesandt worden.

Die Existenz des Briefes, in dem der Vater von der Tötung der Zwillinge spricht, ist laut der Polizei aus Respekt gegenüber der Intimsphäre der Familie und aus Ermittlungsgründen nicht bekannt gemacht worden. Die Polizei habe sich dazu mit der französischen Justiz und Polizei sowie mit der Familie abgesprochen.

Weitere zwei Briefe des Mannes hatte die italienische Polizei in Briefkästen gefunden. Diese Umschläge enthielten laut den Angaben der Waadtländer Polizei insgesamt 1500 Euro.

Noch immer fehlt von den sechsjährigen Zwillingen, die seit dem 30. Januar vermisst werden, jede Spur. Der Inhalt des Briefes sei sorgfältig auf Hinweise auf den Aufenthaltsort der Mädchen analysiert worden, teilte die Polizei weiter mit.

"Wir haben keine Sicherheit, dass sie leben oder tot sind", hielt der Sprecher der Waadtländer Polizei, Jean-Christophe Sauterel, fest. Es werde alles daran gesetzt, die Mädchen zu finden.

Schweizer Beamte nach Korsika

Die Suche nach den Zwillingen konzentriert sich derzeit auf Korsika, wie es im Communiqué heisst. Zwei Beamte der Waadtländer Kantonspolizei sollen sich am Wochenende nach Korsika begeben, um mit der französischen Polizei zusammenzuarbeiten. Geplant ist zudem ein internationales Treffen Anfang nächster Woche.

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SDA-ATS