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Die Luzerner Regierung muss fürs Velo fahren nicht stärker in die Pedale treten. Die Stimmenden haben eine Initiative, die eine verstärkte Förderung des Fahrradverkehrs forderte, mit 43'515 zu 80'626 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 49,50 Prozent.

Die Volksinitiative "Mehr fürs Velo" verlangte, dass der Anteil des Veloverkehrs an den Wegetappen innerhalb von zehn Jahren verdoppelt wird. Heute werden im Kanton Luzern 7,4 Prozent aller Wegetappen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Der Schweizer Schnitt liegt bei 5,3 Prozent.

Wäre der Volksinitiative zugestimmt worden, hätte der Kanton zusätzliche Fördermassnahmen ergreifen müssen. Die Stimmberechtigten teilten nun aber die Meinung von Regierung und Parlament, dass bereits genug für die Fahrradfahrer getan wird, und dass das von der Initiative gesteckte Ziel nur mit einem unverhältnismässigen Aufwand erreicht werden könnte.

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SDA-ATS