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Venedig sagt Kebab und Fast Food den Kampf an

Dieser Inhalt wurde am 05. Dezember 2009 - 14:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Rom - Venedig sagt Kebab und Fast Food-Restaurants den Kampf an. Der Gemeinderat hat die Eröffnung neuer Schnellimbisse verboten, weil sie immer häufiger typische venezianische Lokale aus der Innenstadt verdrängen.
Fast Food und Kebab-Schnellimbisse seien mit ihren bunten Farben nicht verträglich mit der Architektur der Stadt, verlautete aus dem Gemeinderat,der in den nächsten zwei Jahren die Eröffnung neuer Fast Food-Lokale verboten hat. Die Touristen würden ausserdem mit den Verpackungen von Pizzastücken und Hamburgern die Stadt verschmutzen.
Venedig ist nicht die einzige italienische Kunststadt, die dem Fast Food den Krieg erklärt. Im vergangenen Januar hat die toskanischen Stadt Lucca die Eröffnung von Ethno-Lokalen im mittelalterlichen Zentrum untersagt, um "die gastronomische Tradition und die architektonischen Eigenschaften" des Stadtkerns zu bewahren.
Auch Fast Food-Lokale und Sex Shops dürfen nicht mehr eröffnet werden. Vorgeschrieben wird, dass jedes Restaurant mindestens ein typisches Gericht aus der Region anbietet. Der von der Mitte-rechts-Koalition gefasste Gemeinderatsbeschluss löste heftige Debatten aus.

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