Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Venezuelas Aussenminister Jorge Arreaza hat am Montag vor den Mitgliedern des UNO-Menschenrechtsrats den Vorwurf zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit zurückgewiesen.

KEYSTONE/EPA KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Venezuela hat die Vorwürfe aus dem UNO-Menschenrechtsrat entschieden zurückgewiesen. "Diese Berichte entbehren jeder Grundlage", sagte Aussenminister Jorge Arreaza vor den 47 für je drei Jahre gewählten Mitgliedern des Rates in Genf.

Damit solle nur die Souveränität und Stabilität seines Landes untergraben werden, sagte Arreaza.

"Wir verlangen, dass der Hochkommissar solche Aggressionen gegen unser Land unterbindet", sagte Arreaza. Dieser sei voreingenommen. Die Gewalt bei den Demonstrationen gegen die Regierung hätten Oppositionelle gestartet, die den USA nahe stünden. Mit einer Wirtschaftsblockade und einer Manipulation des Ölpreises werde versucht, die Entwicklung Venezuelas zu stoppen.

Zuvor hatte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein gesagt: "Meine Untersuchungen legen die Möglichkeit nahe, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden sein könnten." Er hatte dem Sicherheitsapparat der Regierung von Präsident Nicolás Maduro Ende August bereits Folter von Andersdenkenden vorgeworfen.

Mindestens die Hälfte der 124 Todesfälle bei den Protesten zwischen April und Juli gehe auf das Konto der Sicherheitskräfte, berichtete das Büro des UNO-Hochkommissariats Ende August.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS