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Der im Exil lebende Venezolanische Politiker Dario Ramirez (Links) macht seiner Freundin vor den Augen von Papst Franziskus im Vatikan einen Heiratsantrag.

KEYSTONE/EPA ANSA/OSSERVATORE ROMANO/OSSERVATORE ROMANO/HANDOUT

(sda-ats)

Angesichts der schweren Krise in Venezuela hat die Opposition Papst Franziskus um Beistand gebeten. Das katholische Kirchenoberhaupt solle die sozialistische Regierung von Nicolás Maduro zur Annahme humanitärer Hilfe und Achtung der Menschenrechte drängen.

"Unser Land befindet sich in einer humanitären Krise grossen Ausmasses", sagte der Präsident des von der Opposition dominierten Parlaments, Julio Borges. Es fehle an Lebensmittel und Medizin. Die Regierung bestreite, dass das Land in einer Krise stecke und habe Hilfsangebote, beispielsweise der Caritas, abgelehnt.

Wegen des niedrigen Ölpreises, Korruption und jahrelanger Misswirtschaft verfügt Venezuela kaum noch über Devisen für Importe. In den Geschäften fehlt es an Lebensmitteln, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs.

Zuletzt hatte Präsident Maduro das Parlament entmachtet. Zahlreiche Regierungsgegner sind in Haft. "Jene, die für den Hunger verantwortlich sind, schliessen die Türen für humanitäre Hilfe, und verteidigen um jeden Preis ihre Macht", sagte Borges.

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SDA-ATS