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Zwei im Zusammenhang mit dem mutmasslichen Terrorangriff auf einen Soldaten in London festgenommene Verdächtige sind wieder frei. Es habe keine Anklagen gegen die 31 und 29 Jahre alten Frauen gegeben, teilte die Londoner Polizei Scotland Yard am Freitag mit.

Ein 29-jähriger Mann bleibe in Haft. Die drei waren am Donnerstag unter anderem unter dem Verdacht der Beihilfe zum Mord festgenommen und verhört worden.

Die beiden Hauptverdächtigen, ein 22-Jähriger und ein 28-Jähriger, liegen weiterhin mit Verletzungen im Spital. Sie sollen einen Soldaten am Mittwoch auf offener Strasse brutal getötet und dabei islamistische Parolen gerufen haben.

Kampfjet abgefangen

Ein britischer Kampfjet hat am Freitag ein pakistanisches Flugzeug mit 297 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Manchester abgefangen. Nach der ausserplanmässigen Landung der Maschine auf dem Londoner Flughafen Stansted wurden zwei Passagiere an Bord festgenommen.

Die beiden Männer würden verdächtigt, das Flugzeug "in Gefahr gebracht" zu haben, teilte die Polizei mit.

Nach Aussagen von Passagieren gab es einen Streit von Reisenden mit der Crew. "Zwei Passagiere hatten Streit mit der Besatzung, was dem Piloten gemeldet wurde", sagte Noman Rizvi, der am Freitag ebenfalls in der Maschine der Fluglinie PIA (Pakistan International Airlines) reiste, dem privaten Sender Geo TV.

Der Passagier Shahid Yaqoob sagte dem Sender Dunya TV: "Das Thema wurde von der Crew unverhältnismässig aufgebläht, und die Polizei hat auch überreagiert." Unklar blieb, worum es bei dem Streit ging.

Das britische Verteidigungsministerium teilte mit, ein Kampfjet vom Typ Typhoon sei im Zusammenhang mit einem Vorfall an Bord der Linienmaschine unter Alarmbedingungen vom Militärstützpunkt Coningsby der britischen Royal Air Force gestartet. Nach der Landung der Passagiermaschine in London Stansted sei die Beteiligung der Armee beendet. Nun sei die Polizei am Zug.

Alarmbereitschaft in England

Grossbritannien ist in Alarmbereitschaft nachdem vor wenigen Tagen im Londoner Stadtteil Woolwich ein junger Soldat erstochen worden war.

Nach Berichten von Augenzeugen hatten zwei Islamisten mit nigerianischen Wurzeln den Mann zunächst angefahren und dann versucht, ihn mit Fleischermessern zu enthaupten. Sie sprachen von Rache für den Militäreinsatz in Afghanistan. Die britischen Behörden behandeln den Vorfall als terroristischen Anschlag.

In London findet diesen Samstag das Fussball-Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund statt. Die Mannschaft von Borussia Dortmund wurde am Freitag in Stansted erwartet.

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SDA-ATS