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Nach dem Selbstmord einer Schülerin in kanadischen Halifax müssen sich zwei 18-Jährige vor dem Jugendrichter verantworten. Ihnen werden die Herstellung beziehungsweise Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen.

Dies teilten die Behörden am Donnerstag laut US-Medien mit. Die 17-Jährige hatte sich im April dieses Jahres erhängt, nachdem ein Foto ihrer mutmasslichen Vergewaltigung im Internet kursierte und sie sich monatelang Beschimpfungen und Belästigungen ausgesetzt sah.

Laut ihrer Mutter hatten sich 2011 vier junge Männer an der damals 15-Jährigen vergangen. Die beiden Verdächtigen, die zum Zeitpunkt selbst minderjährig waren, blieben zunächst auf freien Fuss und sollen am 15. August vor dem Jugendgericht erscheinen.

Die Behörden hatten nach der mutmasslichen Vergewaltigung Ermittlungen aufgenommen, diese aber nach einem Jahr aus Mangel an Beweisen eingestellt. Nach dem Suizid des Mädchens verkündete die Polizei aber die Neuaufnahme des Falls "im Licht neuer und glaubwürdiger Informationen, die der Polizei kürzlich zugetragen wurden", wie der TV-Sender CNN am Donnerstag berichtete.

Der extreme Fall von Cybermobbing, der in den Selbstmord der jungen Frau mündete, sorgte weltweit für Aufsehen und Entsetzen. Er rief auch Erinnerungen wach an ähnliche Fälle in den USA und in Kanada.

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SDA-ATS