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Eine rätselhafte Mordserie im Süden von Paris steht möglicherweise vor ihrer Aufklärung: Die französische Polizei nahm am Wochenende einen Verdächtigen fest.

Ein von Augenzeugen sehr präzise beschriebenes Flucht-Motorrad habe dabei wertvolle Hinweise gegeben, bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur AFP.

Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" (Sonntag) handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 33-Jährigen, der als verschlossener Einzelgänger und Waffen-Fan gilt. Er sei beim Verlassen der elterlichen Wohnung in Ris-Orangis festgenommen worden, berichtete das Blatt unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Der Mann, der keinen Fahrausweis hat, soll auch auf einem Schiessstand aufgefallen sein. Ein zweiter Verdächtiger, der ins Visier der Behörden geriet, war als Halter des mittlerweile beschlagnahmten Motorrads registriert. Unklar blieb, ob und wie er in die Mordserie verstrickt sein könnte.

In dem an Paris grenzenden Département Essonne waren seit November vier Menschen mit der gleichen Waffe vom Kaliber 7,65 Millimeter erschossen worden. Die Polizei sucht seit Ostern mit einem Grossaufgebot nach dem Täter. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Beziehungen zwischen den Opfern.

SDA-ATS