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Lomé - Das Verfassungsgericht im westafrikanischen Togo hat die Wiederwahl von Staatschef Faure Gnassingbé bestätigt. Gnassingbé habe bei der Präsidentschaftswahl vor zwei Wochen die meisten Stimmen erhalten und sei damit rechtmässiger Präsident der Republik.
Alle Klagen gegen den Wahlausgang wurden abgewiesen, wie Gerichtspräsident Aboudou Assouma bei einer öffentlichen Zeremonie in der Hauptstadt Lomé erklärte.
Gnassingbé wurde bei der Wahl am 4. März nach Angaben der Wahlkommission mit knapp 61 Prozent im Amt bestätigt. Sein stärkster Herausforderer, Jean-Pierre Fabre von der Oppositionspartei UFC, landete mit knapp 34 Prozent abgeschlagen auf Platz zwei.
Fabre und die UFC-Führung erkannten Gnassingbés Sieg jedoch nicht an. Auch internationale Wahlbeobachter kritisierten den Wahlverlauf als wenig transparent - unter anderem hatten sie keine Möglichkeit zur Überprüfung der Stimmzettel.
Der 43-jährige Gnassingbé ist seit dem Tod seines Vaters, des langjährigen Präsidenten Gnassingbé Eyadéma, im Februar 2005 im Amt. Er wurde damals vom Militär eingesetzt, zwei Monate später aber durch Wahlen an der Macht bestätigt.
Nach der Wahl gab es damals heftige Proteste der Opposition, in deren Verlauf nach Einschätzung der UNO bis zu 500 Menschen getötet wurden. Dagegen verliefen die Proteste dieses Mal vergleichsweise friedlich.

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SDA-ATS