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Das Projekt zum Ausbau des Gubrist-Tunnels soll aufgeteilt werden, damit wenigstens auf der Ostseite mit den Bauarbeiten planmässig begonnen werden kann. Dies hat Bundesrätin Doris Leuthard in einem Interview mit der "Ostschweiz am Sonntag" bekannt gegeben.

Der Bundesgerichtsentscheid mache auch ihr keine Freude, sagte die Verkehrsministerin. Das Gericht hatte kürzlich entschieden, dass das Bundesamt für Strassen (ASTRA) im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Nordumfahrung Zürich weitere Varianten prüfen muss.

Es hiess die Beschwerde von Anwohnern und der Zürcher Gemeinde Weiningen gut. Strittig war vor allem die Verschiebung des Halbanschlusses Weiningen.

Es gebe nach dem Bundesgerichtsurteil auch gute Nachrichten, sagte Leuthard im Interview: "Wir werden das Projekt aufteilen." Ziel sei es, am Ostportal mit den Arbeiten planmässig zu beginnen und so die Stausituation ab dem Anschluss Affoltern in Richtung Zürich entschärfen zu können.

Sechs statt vier Spuren

Die Bundesrätin zeigte sich besorgt über die Situation beim Gubrist: "Das Limmattalerkreuz macht uns grosse Sorgen." Nach dem Bundesgerichtsentscheid müssten nochmals alle Vor- und Nachteile abgewägt und mit der Gemeinde Weiningen angeschaut werden.

Der Gerichtsentscheid sieht vor, dass sowohl eine Verlegung des Halbanschlusses als auch eine Aufhebung geprüft werden muss. Davor, den Halbanschluss Weiningen in Frage zu stellen, hatte die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion vergangene Woche eindringlich gewarnt.

Ausserdem ersuchten die Zürcher das ASTRA, "Möglichkeiten zu prüfen, wie unabhängig vom Anschluss mit dem Bau der unbestrittenen Abschnitte, vor allem der dritten Gubrist-Röhre, begonnen werden könne". Auf diese Forderung ist Verkehrsministerin Leuthard nun mit der Ankündigung, das Projekt aufteilen zu wollen, eingegangen.

Das Projekt am Gubrist sieht vor, die Autobahn am Zürcher Nordring auf einer Länge von 10 Kilometern von vier auf sechs Spuren zu erweitern und eine weitere Tunnel-Röhre durch den Gubrist zu bauen.

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SDA-ATS