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Das Schweizer Fussball-Nationalteam der Frauen muss im vorletzten WM-Qualifikationsspiel die erste Niederlage hinnehmen. Trotz des 1:2 in Schottland bleiben die Schweizerinnen auf WM-Kurs.

Für das Team der nach der WM-Qualifikation als Bundestrainerin nach Deutschland zurückkehrenden Nationaltainerin Martina Voss-Tecklenburg war es wichtig, dass die Partie in Paisley bei Glasgow nicht höher als mit einem Tor Unterschied verloren ging. Die Schweiz und Schottland sind vor ihrem letzten Gruppenspiel punktgleich. Den für die Rangierung massgebenden direkten Vergleich haben die Schweizerinnen aber dank dem auswärts erzielten Tor für sich entschieden. Somit können sie die Teilnahme an der WM Endrunde in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019) aus eigener Kraft sicherstellen. Das letzte Gruppenspiel tragen sie nächsten Dienstag in Polen aus, während die Schottinnen noch in Albanien antreten. Die Polinnen sind als Dritte der Gruppe schon deutlich distanziert.

Sollten die Schweizerinnen dennoch nur den zweiten Gruppenplatz belegen, kämen sie nach derzeitigem Stand höchstwahrscheinlich in die Barrage der besten vier Gruppenzweiten. Unter diese vier Teams wird jedoch nur ein verbleibender WM-Startplatz vergeben. Die Barrage wäre deshalb ein sehr schwieriges Unterfangen.

Der Match in Schottland begann für die Schweizerinnen schier albtraumhaft. Nach den ersten Angriffsbemühungen der Schottinnen lagen sie nach sechs Minuten 0:2 zurück. Zu ihrem Glück gelang es den Schweizerinnen umgehend, den Gegnerinnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Lara Dickenmann, die routnierte Schlüsselspielerin in der Schweizer Crew, verkürzte bereits in der 7. Minute zum 1:2, womit die Schweizerinnen das so wichtige Auswärtstor auf sicher hatten. Für Dickenmann, der Söldnerin beim VfL Wolfsburg, war es das 53. Tor im 132. Länderspiel.

Schottland - Schweiz 2:1 (2:1)

Paisley bei Glasgow. - 8000 Zuschauer. - SR Persson (SWE). - Tore: 2. Cuthbert 1:0. 6. Little 2:0. 7. Dickenmann 2:1.

Schweiz: Thalmann; Maritz, Kiwic, Bühler, Mégroz (64. Widmer); Wälti; Reuteler (90. Zehnder), Dickenmann, Calligaris (64. Lehmann); Aigbogun, Bachmann.

Rangliste: 1. Schweiz 7/18 (21:5). 2. Schottland 7/18 (17:6). 3. Polen 6/7 (12:11). 4. Albanien 7/4 (5:20). 5. Weissrussland 7/3 (4:17).

Restprogramm der Gruppe 2. Freitag, 31. August, 16.00 Uhr: Weissrussland - Polen. - Dienstag, 4. September, 17.00 Uhr: Polen - Schweiz, Albanien - Schottland.

Modus. Die sieben Gruppensieger und Gastgeber Frankreich sind direkt für die WM-Endrunde 2019 in Frankreich qualifiziert. Die besten vier Gruppenzweiten spielen in einer Barrage um einen weiteren WM-Platz.

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SDA-ATS