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Verletzte bei erneuten Protesten gegen Präsident Saleh

In der jemenitischen Stadt Tais haben am Samstag erneut Regimegegner den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Saleh gefordert.

Der Aktivist Ghasi al-Samai erklärte, die Polizei habe Gummigeschosse und scharfe Munition auf die Demonstranten abgefeuert und auch Tränengas eingesetzt. 15 Menschen wurden nach Angaben von Aktivisten verletzt.

Die Demonstranten blockierten den Zugang zu drei Regierungsgebäuden, wie Al-Samai sagte.

In einer Provinz Daida in der Mitte des Landes wurden unterdessen sechs Soldaten von Unbekannten erschossen. Aus Sicherheitskreisen verlautete, die Soldaten seien am Samstag in der Ortschaft Radda an einem Kontrollpunkt überfallen worden. Die Angreifer flohen. Bei zwei Angriffen waren am Freitag sieben Soldaten ums Leben gekommen.

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