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Der Wäscheherstellerin Calida drückt der Verlust des französischen Sportbekleidungskonzerns Lafuma, an dem Calida seit Januar beteiligt ist, auf das Ergebnis. Der Einfluss sei aber minimal, teilte Calida am Montagabend mit.

Lafuma gab am Montag einen Halbjahresverlust (per Ende März) in der Höhe von rund 60 Mio. Euro bekannt. Dieser sei zum grossen Teil auf Bilanzbereinigungen zurückzuführen und werde das Halbjahresergebnis der Calida-Gruppe per Ende Juni voraussichtlich mit höchstens 2 Mio. Franken belasten, schreibt Calida.

Auch für das zweite Halbjahr erwartet Calida einen "negativen Einfluss auf das Konzernergebnis", dies unter der Annahme, dass Calida ihre Beteiligung aufstocke, heisst es weiter. Der zu verbuchende Verlustanteil von Lafuma habe jedoch keinen Einfluss auf das operative Ergebnis der Calida-Gruppe.

Die Luzerner Wäscheherstellerin hatte Anfang Jahr 15,2 Prozent der Aktien des französischen Sportbekleidungskonzerns Lafuma erworben mit der Option auf eine Aufstockung auf 29 Prozent. Gleichzeitig übernahm Calida-Chef Sulzberger die operative Leitung des Unternehmens. Lafuma will sich nun neu ausrichten, wie am Montag mitgeteilt wurde.

Der Geschäftsverlauf der Calida-Gruppe im ersten Halbjahr sei zufriedenstellend und liege im Bereich der bisherigen Prognosen, teilte Calida weiter mit. Der Konzern wird seine Halbjahreszahlen am 26. Juli vorlegen. 2012 hatte Calida einen Gewinn von 20,6 Mio. Fr. ausgewiesen, rund 2,3 Mio. weniger als im Vorjahr.

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SDA-ATS