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In Neuenburg eröffnet am Wochenende das Ethnografische Museum in Neuenburg eine neue Referenzausstellung in der vollständig renovierten historischen Villa de Pury: Alt und Neu gehen darin eine spektakuläre Verbindung ein.

Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Das Ethnografische Museum Neuenburg (MEN) zeigt in der vollständig renovierten, über 100 Jahre alten Villa de Pury eine neue Referenzausstellung: Die Schau "L'impermanence des choses" - Die Unbeständigkeit der Dinge - präsentiert sich in sehr zeitgenössischem Stil.

James de Pury liess die Villa 1870 bauen, nachdem er mit brasilianischem Tabak ein Vermögen gemacht hatte. Es war das erste Gebäude auf dem Hügel Saint-Nicolas, einem Weinberg. 1904 ging das Gebäude als Schenkung an die Stadt und wurde zum Museum umfunktioniert.

Die Villa de Pury sei ganz aussergewöhnlich, sagte der mit dem Projekt betraute Architekt Guiso Pietrini am Donnerstag vor den Medien. Sie offenbare einen grossen Reichtum an Stilen, Materialien und Farben und sei an sich schon ein historischer und stilistischer Katalog. Die abgenutzten Elemente zu restaurieren und gleichzeitig mit den Erfordernissen moderner Museumsgestaltung zu verbinden, sei eine subtile Herausforderung gewesen.

50'000 Exponate umgelagert

Die Verschiebung der eingelagerten Sammlungen vor und nach der Renovierung nahmen zehn Jahre in Anspruch. Es galt, 50'000 Exponate zu entstauben, zu reparieren und zu inventarisieren.

Das Verwaltungspersonal wurde in den Speicher verbannt, um die "noblen" Etagen vollständig für die neue Referenzausstellung zu nutzen. Diese besteht aus neun in der Villa verteilten Ausstellungs-Modulen.

Jede Sektion zeigt signifikante Exemplare von alten und neuen Sammlungen. Jede Sparte spielt mit Überschneidungen, Assoziationen, Spiegelungen, Ästhetisierungen und kritischer Reflexion. Jeder Betrachter ist eingeladen, sich seinen eigenen Reim zu machen.

Deshalb der Ausstellungstitel "Die Unbeständigkeit der Dinge": In fünf Jahren werde die Ausstellung nicht mehr dieselbe sein, so Museumsdirektor Marc-Olivier Gonseth. Die Kuratoren erinnern so daran, dass sich nicht nur die Menschen und die untereinander ausgetauschten materiellen Güter laufend verändern, sondern auch die Art, wie sie wahrgenommen werden.

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