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Gerade erst hat die Stadt Rom den seliggesprochenen Papst Johannes Paul II. mit einem Denkmal geehrt, schon ist ein heftiger Streit darum entbrannt. Das Werk - eine moderne Statue, die Karol Wojtyla darstellen soll - sei dem polnischen Papst kaum ähnlich, kritisierte die Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano" am Freitag.

"Das Gesicht erinnert nur entfernt an den Papst und im Ganzen erscheint das künstlerische Ergebnis weit hinter dem Rang des Projekts zurückzubleiben", ist das vernichtende Urteil des Blattes.

Die am Mittwoch auf dem Platz vor dem römischen Hauptbahnhof "Termini" aufgestellte Skulptur aus grün-silberner Bronze wurde von dem römischen Künstler Oliviero Rainaldi gefertigt. 5,50 Meter hoch, zeigt sie lediglich den Kopf des am 1. Mai seliggesprochenen Papstes mit detaillierten Gesichtszügen.

Der Körper ist als Schutz gewährender Mantel dargestellt. Dies soll nach Darstellung des Künstlers die "geistige Aufopferung" des charismatischen Vorgängers von Benedikt XVI. symbolisieren.

Doch nach Online-Umfragen bestätigten 90 Prozent der Bürger das Urteil der Vatikanzeitung. Kritiker mahnten, dass sich "in dem unförmigen Rumpf der Statue schon bald Obdachlose niederlassen" würden. Die katholische Jugendorganisation "Papaboys" (Papstjungen) forderten gar die "unverzügliche Demontage der Statue".

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SDA-ATS