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Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will in den nächsten 15 Jahren 130 Milliarden Euro (rund 143 Milliarden Franken) in militärische Ausrüstung investieren und dafür eine weitere Erhöhung des Wehretats erreichen.

"Diese Verwaltung des Mangels, die muss beendet werden", hiess es am Dienstag aus ihrem Ministerium. Am Mittwoch will von der Leyen ihre Pläne im Verteidigungsausschuss des Parlaments in Berlin vorstellen.

Im Durchschnitt will von der Leyen knapp neun Milliarden Euro pro Jahr in Ausrüstung investieren - von der Nachtsichtbrille bis zum Kampfjet. Zum Vergleich: Bis 2019 sind bisher für militärische Beschaffung jeweils rund fünf Milliarden Euro im Jahr eingeplant. Die Pläne laufen also fast auf eine Verdoppelung hinaus.

Für eine bessere Ausstattung der Truppe will die Christdemokratin auch einen Teil der Bundeswehrreform von ihrem Vorgänger Thomas de Maizière kippen. 2011 hatte dieser Obergrenzen für die Ausstattung der Bundeswehr mit grossen Waffensystemen wie Panzern oder Kampfflugzeugen festgelegt. Diese sollen jetzt komplett gestrichen werden. Die Truppe soll je nach Lage und Aufgaben ausgerüstet werden.

Über eine personelle Aufstockung der Truppe soll erst im März entschieden werden. Die Bundeswehr ist seit 1990 von fast 600'000 Soldaten auf heute 177'000 geschrumpft.

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SDA-ATS