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Veruntreuung: Ex-UBS-Banker von britischer Finanzaufsicht gebüsst

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2009 - 15:21 publiziert
(Keystone-SDA)

London/Zürich - Die britische Finanzaufsicht FSA hat einen ehemaligen UBS-Banker gebüsst und mit fünf Jahren Berufsverbot belegt. Der Londoner Kundenberater war in einen Veruntreuungsfall verwickelt, wegen dem die UBS bereits vor einer Woche zu einer Millionenstrafe verdonnert worden war.
Wegen illegaler Handelsgeschäfte mit Kundengeldern sei der Ex-UBS-Banker zu einer Strafe von 100'000 Pfund (167'000 Fr.) verurteilt worden, teilte die Behörde mit.
Wegen seiner "erheblichen" finanziellen Notlage und weil er sich kooperativ gezeigt habe, bezahle der Mann aber nur 35'000 Pfund (58'000 Franken).
Insgesamt vier ehemalige UBS-Banker hatten laut FSA Abschlüsse in Fremdwährungen und Edelmetallen getätigt und Verluste an die Kundenkonten gebucht. Der UBS wurde vorgeworfen, die Kontrollen zu lasch gehalten zu haben. Die betreffenden Mitarbeiter entliess die Grossbank.
Der Fall hatte sich in der Londoner Niederlassung des Bereichs Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden (Wealth Management) ereignet. Die Vorfälle waren laut FSA nur durch einen Mitarbeiter ans Licht gekommen, der Vorgesetzte warnte ("Whistleblower").
Die vor einer Woche bekannt gewordene 8-Mio-Pfund-Strafe (rund 13,5 Mio. Fr.) gegen die UBS gegen war die drittgrösste, welche die britische Finanzaufsicht nach eigenen Angaben seit ihrem Bestehen verhängt hat. Die Behörde wolle mit Geldstrafen und Berufsverboten Abschreckung bewirken, sagte eine Mitarbeiterin der FSA.

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