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Genf - Bei der Genfer Friedensorganisation Centre pour le dialogue humanitaire (CDH) sind 3,8 Millionen Franken aus der Kasse verschwunden. Das Geld abgezweigt hatte der inzwischen entlassene Finanzchef.
Die Organisation hat eine Strafanzeige gegen diesen eingereicht, wie sie in einem Communiqué eine Meldung der Westschweizer Zeitungen "Tribune de Genève" und "Le Temps" vom Samstag bestätigte. Seit 2004 hatte der Kaderangestellte das Geld auf verschiedenen Wegen veruntreut, unter anderem mit Hilfe gefälschter Dokumente.
Mitte Juni flog er auf, worauf das CDH umgehend eine externe Untersuchung durchführen liess. Demnach wurden 3,8 Millionen Franken veruntreut. Der ehemalige Finanzchef bestreitet diese Summe. Gemäss seinem Anwalt will er nur 1,3 Millionen abgezweigt haben.
Weil er sich selber in der Verantwortung sah, nahm CDH-Gründungsdirektor Martin Griffiths im Zusammenhang mit der Affäre den Hut.
Das Loch in der Kasse sollte die Tätigkeit der Organisation nicht beeinträchtigen, wie das CDH mitteilte. Dieses ist derzeit in 15 Konflikten engagiert. Unter anderem spielt das CDH eine wichtige Rolle bei der Lösung des Darfur-Konflikts.
Das Budget der Organisation beträgt 18 Millionen Franken pro Jahr. 40 Prozent davon stammen von Norwegen; die Schweiz, Grossbritannien und Schweden steuern je 10 Prozent bei.

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SDA-ATS