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Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Beinwil am See AG ist der 28-jährige Unfallverursacher vorübergehend verhaftet worden. Ein 61-jähriger Rollerfahrer war bei der Frontalkollision so schwer verletzt worden, dass er am vergangenen Freitag verstarb.

Der verhaftete Bosnier war bereits wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz aktenkundig, wie die Aargauer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte.

Der Mann war am Freitagnachmittag verhaftet worden. Das kantonale Zwangsmassnahmengericht lehnte am Montag den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft ab. Dieser Entscheid werde akzeptiert, sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Die tödliche Frontalkollision hatte sich am 17. Dezember um 6 Uhr in Beinwil am See ereignet. Der Verhaftete versuchte, bei Nebel, Dunkelheit und Minusgraden auf einen Schlag zwei Autos zu überholen.

Als er auf der Höhe des zweiten Autos war, kam ihm aus dem Nebel der 61-jährige Rollerfahrer entgegen. Der Schweizer erlag am vergangenen Freitag im Spital seinen schweren Verletzungen. Der Unfalllenker blieb unverletzt.

Die laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft sollen zeigen, ob der Tatbestand der eventualvorsätzlichen Tötung erfüllt ist. Sofern dies der Fall sein sollte, droht dem Mann eine Freiheitsstrafe von 5 bis 20 Jahren.

Alternativ kommt gemäss Staatsanwaltschaft der Tatbestand der fahrlässigen Tötung sowie der schweren Verkehrsregelverletzung in Betracht. Dem Unfalllenker droht in diesem Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren oder eine Geldstrafe.

SDA-ATS