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Die Bellevue Group hat laut der Schweizer Börsenaufsicht im Geschäftsjahr 2016 den Verlust wegen eines Buchhaltungsfehlers zu hoch angegeben.

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Die Schweizer Börsenaufsicht Six Exchange Regulation spricht gegen die Vermögensverwalterin Bellevue Group einen Verweis aus. Grund sind mehrere Fehler im Jahresabschluss 2016. So sei eine Fremdwährungsumrechnung mangelhaft verbucht worden.

Das führte dazu, dass der Reinverlust für das Geschäftsjahr 2016 um 672'000 Franken zu hoch ausgewiesen wurde, wie die Six Exchange Regulation in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Denn der Gewinn aus der Fremdwährungsumrechnung wurde fälschlicherweise erfolgsneutral im "sonstigen Ergebnis" verbucht statt erfolgswirksam in der Erfolgsrechnung. Die Bellevue Group hatte für 2016 einen Reinverlust von 1,3 Millionen Franken ausgewiesen.

Weiter rügt die Sanktionsbehörde der Schweizer Börse mangelhafte Offenlegungen bei den Liquiditätsrisiken sowie ungenügende Fair-Value-Offenlegungen bei einer Verbindlichkeit aus bedingter Gegenleistung.

Die Six Exchange Regulation berücksichtigte bei ihrem Verweis, dass die Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren nicht sanktioniert wurde. Bellevue Group habe den Sanktionsbescheid akzeptiert, schreibt die Aufsichtsbehörde. Die Fehler seien im Halbjahresabschluss 2017 bereits korrigiert und würden sodann im Jahresabschluss 2017 ebenfalls korrigiert.

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SDA-ATS