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Johannes Vetter realisiert in Luzern eine Jahresweltbestleistung und avanciert mit 94,44 m zum zweitbesten Speerwerfer aller Zeiten hinter dem tschechischen Weltrekordhalter Jan Zelezny.

Das Speerwerfen der Männer hatte sich als herausragender Wettkampf auf der Luzerner Allmend angekündigt, dank Johannes Vetter wurden die Erwartungen letztlich übertroffen. Der 24-jährige deutsche Meister zeigte fünf Würfe der Superlative. Bereits mit den ersten drei Versuchen hatte er jeweils die 90-Meter-Marke gemeistert, ehe er mit dem vierten die bisherige Jahresbestweite seines Landsmanns Thomas Röhler, aufgestellt Anfang Mai in Doha, um 54 Zentimeter übertraf.

"Ich weiss auch nicht, was mich da geritten hat. Das ist ein abartiger Tag." Vetter konnte seine überragende Vorstellung selbst kaum fassen. Bereits mit dem ersten Versuch habe er eigentlich sein Saisonziel, erstmals in seiner Karriere eine Weite über 90 m zu realisieren, erreicht gehabt. Am Ende war selbst sein schlechtester Versuch (89,50 m) besser als der weiteste von Olympiasieger Röhler (89,45 m).

Mit Jan Zelezny hat in der Vergangenheit nur ein Speerwerfer eine bessere Weite erzielt als Vetter am Dienstagabend in Luzern. Der Tscheche war viermal besser als der Deutsche, unter anderem bei seinem Weltrekordwurf (98,48 m) vor 21 Jahren.

Nelvis vor Pearson

Fünf Tage nach ihrem Sieg beim Diamond-League-Meeting in Lausanne setzte sich Sharika Nelvis aus den USA auch in Luzern gegen namhafte Konkurrenz durch. Bei Gegenwind (1,2 m/s) gewann sie in 12,67 Sekunden über 100 m Hürden souverän vor Sally Pearson (12,83). Die nach Verletzungen wieder erstarkte Australierin, ihres Zeichens Olympiasiegerin 2012 und Weltmeisterin 2011, hatte sich am Sonntag in London auf höchster Meeting-Stufe als Zweite hinter Kendra Harrison noch unmittelbar vor Nelvis klassiert.

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SDA-ATS