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Vier Erwachsene sterben bei Unfall in Freizeitpark

Eine Ambulanz beim Vergnügungspark, in dem der Unfall passierte. KEYSTONE/EPA AAP/SCOTT BAILEY sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 25. Oktober 2016 - 11:39 publiziert
(Keystone-SDA)

Beim Unfall auf einer Wildwasserbahn sind in einem Vergnügungspark in Australien vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei wurden bei dem Unfall aus einem Gefährt geschleudert, die anderen beiden wurden eingeklemmt, wie ein Sprecher des Rettungsdienstes sagte.

Die Opfer seien zwischen Anfang 30 und Anfang 40 gewesen. Für alle kam jede Hilfe zu spät. Über die Unglücksursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

"Wir sind schockiert und tief traurig über diesen tragischen Zwischenfall", sagte der Chef des Vergnügungsparks Dreamworld, Craig Davidson. Der Park liegt in der Touristenregion Goldküste im Nordosten Australiens. "Wir sind in Gedanken bei den betroffenen Familien und ihren Angehörigen."

Der Unfall ereignete sich an der Attraktion "Thunder River Rapids Ride". Dabei sitzen jeweils bis zu sechs Gäste angeschnallt auf Sesseln auf einem überdimensionalen Reifen, der durch geschlungene Kanäle mit reissendem Wasser getrieben wird. Die Gefährte können dabei mit "bis zu 45 Kilometer durch turbulente Stromschnellen sausen", wie es auf der Webseite von Dreamworld heisst.

Der Park vermarktet sich als grösster Vergnügungspark der Region mit mehr als 40 Achterbahnen und anderen Attraktionen. Die Wildwasserbahn ist für Familien empfohlen und ist für kleine Kinder ab zwei Jahren freigegeben. Sie gehört nicht zu den Attraktionen mit besonderem Nervenkitzel wie etwa der 120 Meter hohe Turm Giant Drop, bei dem Gäste etwas wie den freien Fall erleben.

Der Park, der im Jahr 1,8 Millionen Besucher hat, schloss nach dem Unfall. Viele Familien strömten verstört aus den Toren, wie lokale Fernsehsender zeigten. "Wir arbeiten mit der Polizei und den Rettungsdiensten daran, die Fakten zusammenzutragen", sagte Davidson. "Wir erwarten eine gründliche Untersuchung der Unglücksursache", sagte Regierungschef Malcolm Turnbull.

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