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Vier Personen wegen Massaker an Afrikanern in Süditalien verurteilt

Vier Mitglieder der Camorra, dem neapolitanischen Arm der Mafia, sind wegen des Massakers an sechs afrikanischen Migranten in Castelvolturno bei Neapel im Jahr 2008 zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden.

Die Opfer sollen in Drogengeschäfte verwickelt gewesen sein. Hintergrund des Blutbads war ein Streit um den illegalen Drogenmarkt und um das lukrative Geschäft der Prostitution, berichteten italienische Medien.

Die Männer aus Ghana, Togo und Liberia waren von den Tätern mit 130 Schüssen ermordet worden. Ein siebenter Afrikaner wurde schwer verletzt. Die Polizei machte die Camorra, die neapolitanische Mafia, für die heftigste Schiesserei in Italien seit Jahren verantwortlich.

Die Richter bewerteten als erschwerenden Umstand den rassistischen Hass, den die Killer gegen die Afrikaner hegten. Ein weiterer Angeklagter wurde zu 23 Jahren Haft verurteilt. Ein Überlebender des Massakers erhielt eine Entschädigung.

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