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Ankunft der vier Verdächtigen zur Anhörung in Madrid

KEYSTONE/EPA EFE/CHEMA MOYA

(sda-ats)

Nach den Anschlägen in Katalonien sind vier Verdächtige am Dienstag vor Gericht erschienen. Ein Richter soll nun darüber entscheiden, ob und welche Anschuldigungen gegen die Männer erhoben werden.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen trafen die vier mutmasslichen Mitglieder einer Terrorzelle am Morgen zu einer Anhörung im Staatsgerichtshof in Madrid ein. Sie sind die einzigen Überlebenden einer zwölfköpfigen Gruppe, die für die Anschläge in Barcelona und Cambrils mit 15 Toten und mehr als 100 Verletzten verantwortlich sein sollen.

Der Hauptverdächtige, der vergangene Woche einen Lieferwagen in eine Menschenmenge auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas gesteuert haben soll, wurde am Montag in Subirats, etwa 50 Kilometer von Barcelona entfernt, erschossen. Spanischen Medienberichten zufolge vermutet die Polizei, dass er seit dem Anschlag zu Fuss unterwegs gewesen sei.

Der mutmassliche Kopf der Terrorzelle, ein aus Marokko stammender Imam, kam bereits in der vergangenen Woche bei einer Explosion in einem Haus in Alcanar südlich von Barcelona ums Leben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Terrorzelle dort Bomben für Anschläge bauen wollte.

Die Attentäter von Barcelona und Cambrils sollen von dem Imam radikalisiert worden sein. Zu dem Anschlag in Barcelona hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

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SDA-ATS