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Vier Tote bei israelischem Angriff im Gazastreifen

Die Vergeltungsaktionen der israelischen Armee nach einem palästinensischen Raketenangriff auf einen Schulbus gehen weiter: Israelische Angriffe aus der Luft und am Boden haben am Samstag im Gazastreifen vier Menschen das Leben gekostet.

Drei Kämpfer der Hamas wurden bei einem Luftangriff getötet, ein weiterer Mann kam bei einem Panzerbeschuss ums Leben. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, aus dem Gazastreifen seien am Samstag acht Raketen auf Israel abgefeuert worden.

Die Hamas erklärte, unter den drei Todesopfern in ihren Reihen sei ein Kommandeur. Zwei israelische Raketen hätten das Fahrzeug getroffen, mit dem Tajser Abu Snima und zwei weitere Kämpfer in der Nähe von Rafah unterwegs gewesen seien.

Bei drei weiteren Luftangriffen auf einen Schmugglertunnel in der Nähe von Rafah, auf das Flüchtlingslager Dschabalija im Norden des Palästinensergebiets sowie auf ein weiteres Fahrzeug nahe Gaza-Stadt wurde Augenzeugenberichten zufolge niemand verletzt.

Der Freitag war der bislang blutigste im Gazastreifen seit fast zwei Jahren. Bei israelischen Luftangriffen wurden vier Kämpfer der Hamas und fünf Zivilisten getötet. Die Angriffe waren die Vergeltung Israels für einen Raketenangriff auf einen Schulbus, bei dem Donnerstag zwei Menschen verletzt wurden.

Die Hamas bekannte sich zu dem Angriff auf den Bus. Sie erklärte, es habe sich um eine Vergeltungsaktion für den Tod von drei Kämpfern bei einem Luftangriff in dieser Woche gehandelt.

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