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Polizeieinsatz in der Favela Maré: Bei der Razzia in Rio de Janeiro starben vier Menschen.

KEYSTONE/EPA EFE/ANTONIO LACERDA

(sda-ats)

Spezialkräfte der brasilianischen Polizei haben in einem Armenviertel von Rio de Janeiro vier mutmassliche Kriminelle getötet. Drei Menschen wurden in der nördlichen Favela Maré festgenommen und Waffen und Drogen beschlagnahmt, wie die Zeitung "O Globo" berichtete.

Die Razzia am Montag war nach Polizeiangaben eine Folgeaktion eines Einsatzes vom Wochenende in der Favela Cidade de Deus, bei dem ein Helikopter aus noch ungeklärten Gründen zu Boden stürzte und vier Militärpolizisten umkamen. Wenige Stunden später wurden in der Favela sieben Leichen gefunden. Sechs von ihnen waren vorbestraft. Angehörige verdächtigten die Polizei, sie erschossen zu haben.

Der Sicherheitschef des Bundesstaats Rio de Janeiro, Roberto Sa, warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen. Die genauen Umstände des Falls müssten geprüft werden. Die Polizei werde oft zu schnell für solche Taten verantwortlich gemacht, sagte er an einer Pressekonferenz. Er fügte hinzu: "Exzesse der Polizei werden nicht toleriert, und sie werden bestraft." Sa verwies zudem darauf, dass seit Jahresbeginn 124 Polizisten in Rio ihr Leben verloren.

Rio kämpft seit jeher mit einer hohen Kriminalitätsrate. Die Drogenbanden, die in der 6,5-Millionen-Einwohner-Stadt aktiv sind, sind schwer bewaffnet. Raubüberfälle und andere Gewalttaten sind an der Tagesordnung.

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SDA-ATS