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Ein Sieg ist Pflicht, viele Tore wären eine schöne Kür. Die Ausgangslage der Schweiz war zuletzt in der WM-Qualifikation stets die Gleiche. Und sie ist es auch vor dem Heimspiel gegen Andorra.

Die Pflicht hat die Schweiz in Andorra (2:1), zweimal gegen die Färöer (2:0) und gegen Lettland (1:0) jeweils erfüllt, die Kür aber war meist holprig. Sieben Tore schoss die Mannschaft von Nationalcoach Vladimir Petkovic in den vergangenen vier Partien. "Wichtig ist, dass wir immer versuchen, Tore zu schiessen. Ob es dann auch klappt, hängt jeweils von verschiedenen Faktoren ab", so Petkovic.

Dass sein Team deutlich weniger Tore erzielt als Konkurrent Portugal, der in zwei Spielen gegen Andorra und die Färöer zwölf Mal erfolgreich war, beeindruckt Petkovic nicht. "Wir haben drei Punkte mehr als Portugal, das alleine zählt. Deshalb suche ich auch nicht nach Erklärungen, weshalb wir weniger Tore schiessen."

Haris Seferovic ist einer, von dem am Donnerstag in St. Gallen gegen Andorra Tore erwartet werden. Bei Benfica Lissabon hat er in dieser Saison in vier von fünf Pflichtspielen getroffen. "Er hatte einen guten Start im Klub, aber ich erwarte auch von ihm immer mehr. Er braucht seine Chancen und die muss er bekommen, deshalb ist die ganze Mannschaft gefordert."

Zakaria wohl für Behrami

Petkovic verzichtet gegen den krassen Aussenseiter aus dem Fürstentum in den Pyrenäen auf personelle Experimente. Das Team, das sich in den letzten Monaten als Stammformation herauskristallisiert hat, wird wohl mit einer Ausnahme auch in St. Gallen beginnen. Einzig Valon Behrami dürfte im Mittelfeld durch Denis Zakaria ersetzt werden. Der Genfer von Borussia Mönchengladbach käme erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn weg zum Einsatz.

Behrami hat erst vor kurzem den Klub gewechselt und bei seinem neuen Arbeitgeber Udinese erst eine Handvoll Trainings absolviert. Zakaria dagegen hat in der Bundesliga ohne Verzögerung eingeschlagen und am vergangenen Samstag bereits sein erstes Tor erzielt. Es ist damit zu rechnen, dass "Häuptling" Behrami dann am Sonntag im womöglich etwas ungemütlicheren Auswärtsspiel in Lettland wieder dabei ist.

Im Gegensatz zu den Spielen in Andorra oder zuhause gegen die Färöer war Petkovic mit dem Auftritt von Anfang Juni in Torshavn gegen die Färöer (2:0) ziemlich angetan. "Wir waren konzentriert, abgeklärt und hungrig und haben über die gesamten 90 Minuten versucht, Tore zu erzielen. So will ich meine Mannschaft auch gegen Andorra sehen."

"Egal, ob gegen Liverpool oder Andorra"

Die Einstellung gegen die FIFA-Nummer 129 jedenfalls soll einwandfrei sein, versprechen die Spieler. "Es ändert nichts, ob ich gegen Liverpool, Portugal oder Andorra spiele. Wir wollen auftreten wie auf den Färöern, wo jeder seine Aufgabe erledigt hat. Wir müssen es jetzt besser machen als in Andorra", sagte Arsenal-Spieler Granit Xhaka.

Die heikle Schlussphase von damals haben die Schweizer nicht von ihrem Chip gelöscht. Verteidiger Fabian Schär meinte dazu: "Das hat uns gezeigt, dass wir in jedem Spiel 90 Minuten lang hochkonzentriert sein müssen. In Andorra haben wir durch einen Sonntagsschuss das Gegentor kassiert, das kann immer passieren. Deshalb müssen wir auch in einem solchen Spiel immer auch an die Defensive denken und nicht nur daran, wie viele Tore wir schiessen können."

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SDA-ATS