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Tennis - Stefanie Vögele (WTA 54) muss beim WTA-Turnier in Luxemburg gegen die Deutsche Annina Beck nach Satzrückstand und 0:1 im zweiten Satz mit einer Oberschenkelverletzung aufgeben.
73 Minuten lang benötigten die Beiden in der Halle von Luxemburg, um endlich den ersten Durchgang zu beenden. Schliesslich holte sich diesen die erst 19-jährige Beck nach einem wahrlichen Breakfestival - insgesamt sieben Servicedurchbrüche galt es zu notieren - mit 7:5. Beim anschliessenden Seitenwechsel nahm Vögele ein "medical timeout" und liess sich behandeln. Ihre Rückkehr mit dick einbandagiertem Oberschenkel liess nichts Gutes erahnen. Zwar trat die Weltnummer 54 nochmals bei eigenem Service an, als sie diesen abermals verlor, gab sie auf.
Der Verlust des ersten Satzes hatte ihr wohl psychisch zu sehr zugesetzt, als dass sie die Kräfte nochmals gefunden hätte, sich in die Partie gegen die Siegerin des Juniorinnenturniers der French Open 2012 zurück zu beissen. Denn die Schweizerin aus Leuggern war während der gesamten Dauer der in der Weltrangliste um drei Positionen hinter ihr klassierten Beck ebenbürtig. Aber Vögele agierte zu fehlerhaft, zahlreiche Stoppbälle missrieten, und doch gelangen ihr immer wieder schöne Winners, die sie im Match hielten. Auch beim Stand von 5:6 besass die 23-Jährige nochmals Breakchancen, konnte diese aber nicht nutzen.
Mit der Forfait-Niederlage verpasste die formstarke Vögele den erstmaligen Einzug in ein WTA-Final. Nach den Halbfinals von Linz in der Vorwoche und von Charleston im April musste sie auch die dritte Chance in diesem Jahr verstreichen lassen. Ihre erste Möglichkeit hatte sie 2009 beim WTA-Turnier von Portoroz (Sln) vergeben.

SDA-ATS