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Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat dem Preisüberwacher den verlangten Überblick über die auf dem Schweizer öV-Netz bestehenden Distanzzuschläge überreicht. Darin kommt der VöV zum Schluss, dass am Tarifgefüge keine Anpassungen vorgenommen werden müssten.

Distanzzuschläge werden jene zusätzlichen Kilometer genannt, die von den Verkehrsunternehmen bei der Berechnung der Ticketpreise zu den effektiven Kilometerzahlen einer Strecke hinzugezählt werden dürfen. Als Kriterien für Zuschläge gelten stark ausgelastete Strecken im Flachland oder kostspielige Trassen in den Bergen.

Die VöV-Untersuchung über die Distanzzuschläge bildete einen Teil einer Vereinbarung, welche der Verband und der Preisüberwacher bei ihren Diskussionen über Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr letztes Jahr ausgehandelt hatten. Weitere Eckpunkte der Abmachung waren der Verzicht auf die Einführung der 9-Uhr-Regel für Abos und ein moderaterer Preisaufschlag von 5,9 statt 6,5 Prozent.

308 der 1600 öV-Linien untersucht

Untersucht wurden von einem Projektteam 308 der 1600 Linien des Schweizer öV-Netzes. Diese Linien decken rund 20 Prozent des öV-Netzes ab. Die Auswahl der untersuchten Bahn-, Bus-, Schiff- und Seilbahnlinien sei ausreichend für eine aussagekräftige Erhebung, hielt der VöV am Dienstag dazu fest.

Die heute bestehenden Preisdifferenzierungen würden von der Kundschaft gut akzeptiert, bilanziert der VöV in seiner Untersuchung. Es könne nachvollzogen werden, dass ein Kilometer einer Bergbahnlinie mehr koste als ein Kilometer einer Flachlandbahn.

Durch die unterschiedliche Höhe der Tarifniveaus von SBB und Privatbahnen, verursacht durch verschiedene regulatorische Rahmenbedingungen, sei ein bis heute in weiten Teilen beibehaltenes Tarifgefüge entstanden, das nur im politischen und historischen Kontext erklärt werden könne.

Beim Büro des Preisüberwachers bestätigte man den Eingang der VöV-Untersuchung. Marcel Chavaillaz sagte auf Anfrage, man werde die Sache nun unter die Lupe nehmen.

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SDA-ATS