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Zürich - Die Staatsanwaltschaft entlässt den 74-jährigen Erich Vogel und den ebenfalls beschuldigten Spielervermittler aus der Untersuchungshaft. Das Strafverfahren läuft indes weiter.
Nach knapp drei Wochen U-Haft wegen des Vorwurfs der versuchten Erpressung von YB-Sportchef Fredy Bickel befinden sich Vogel und der Spielervermittler aus der Innerschweiz wieder auf freiem Fuss. Derzeit besteht nach Ansicht der Behörden keine Verdunkelungsgefahr mehr, auch wenn der dringende Tatverdacht weiterhin besteht.
Vogel war nach der eingereichten Strafanzeige von Bickel am 12. September verhaftet worden. Er soll in der Causa um Bickel involviert sein, deren Dimension noch immer äusserst undurchsichtig ist. Sicher scheint nur, dass es sich um unterschriebene Dokumente aus dem Jahr 2002 handelt, mit welchen Bickel - bereits damals für YB tätig - nun hätte vom Spielervermittler mit 131'000 Franken erpresst werden sollen. Kopien dieser Dokumente sollen sich demnach gerüchteweise im Besitze Vogels befunden haben.
Vogel, in den Neunzigerjahren bei GC einst der Mentor von Ottmar Hitzfeld, zählt im Schweizer Fussball zu den einflussreichsten Persönlichkeiten. Im Dunstkreis des Cupsiegers bewegte sich Vogel immer wieder - wenn auch ohne offizielles Mandat.

SDA-ATS