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Die Volleyballerinnen von Volero Zürich verpassen das Finalturnier in der Champions League erneut. Sie scheitern wie im Vorjahr an Vakifbank Istanbul.

Es gebe keine Argumente, die für einen Vorstoss in die Halbfinals sprechen würden, hatte Voleros Präsident Stav Jacobi vor dem Hinspiel gesagt. Seine Spielerinnen würden schliesslich auf das beste Team der Welt treffen. Tatsächlich war Vakifbank in allen Belangen eine Spur besser als das Spitzenteam aus Zürich.

Volero hielt zwar auch im zweiten Duell mit den Türkinnen mit und gewann wie in der Saalsporthalle den ersten Satz (25:22). In der Folge aber steigerte sich Vakifbank. Volero musste den Türkinnen die Durchgänge zwei (21:25) und drei (16:25) zugestehen, wobei der Serienmeister aus der Schweiz vor allem im dritten Satz keine Chance hatte.

Das Team von Trainer Zoran Terzic hätte nur eine Chance auf ein Weiterkommen, respektive zumindest den Einzug in einen Entscheidungssatz gehabt, wenn es die Partie 3:0 oder 3:1 gewonnen hätte. Mit dem 1:2-Satzrückstand aus Sicht von Volero, das am Samstag in Freiburg noch seinen zwölften Cupsieg in den letzten 13 Jahren gefeiert hatte, war die Entscheidung deshalb gefallen.

Während der zweifache Champions-League-Sieger Vakifbank zum sechsten Mal in den letzten sieben Jahren unter den Top vier Europas steht, muss sich Volero mindestens ein weiteres Jahr gedulden. 2007 hatte Volero als Gastgeber zum bisher einzigen Mal um den Titel spielen können, seither scheiterte der Schweizer Meister allein sechsmal in den Viertelfinals.

Mitentscheidend für das Aus in diesem Jahr war auch der Ausfall von Passeuse Fabiola. Die Brasilianerin hatte sich kurz vor dem Hinspiel im Training eine Knieverletzung zugezogen und musste für beide Partien Forfait erklären.

Für Volero geht es am Samstag mit dem ersten Spiel in den Playoff-Halbfinals gegen Düdingen weiter. Auch international ist die Saison für das Team noch nicht vorbei: Vom 9. bis 14. Mai dürfen die Zürcherinnen einmal mehr an der Klub-WM teilnehmen, die dieses Jahr in Japan stattfindet.

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SDA-ATS