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Volero Zürich spielt künftig in Frankreich

Volero Zürich stellt keinen Lizenzantrag für die nächste NLA-Saison. Nach den Frauen von Köniz und den Männern von Einsiedeln zieht sich damit ein weiteres Team aus der höchsten Liga zurück.

Dass er mit seiner Profiequipe nach Le Cannet in den Süden Frankreichs ziehen und künftig in der französischen Meisterschaft antreten will, hat Voleros Präsident Stav Jacobi bereits Mitte Januar bekannt gegeben. Dieser Deal ist mittlerweile unter Dach und Fach.

Jacobi zieht als Folge davon wie erwartet sein NLA-Team zurück. Er konzentriert sich am Standort Zürich auf eine Nachwuchs-Akademie, die unter der sportlichen Leitung von Svetlana Ilic stehen wird. Ilic war von 2009 bis 2012 Trainerin von Volero und bis zur Heim-EM 2013 in Zürich auch des Schweizer Nationalteams der Frauen.

In welcher Liga sie künftig spielen wollen, müssen die "Volero Academy" sowie auch Köniz und Einsiedeln dem Schweizer Verband bis am 13. April mitteilen. Nach den Rückzügen der drei Klubs gibt es in dieser Saison weder bei den Männern noch bei den Frauen einen sportlichen Absteiger. Sämtliche Platzierungen in der NLA werden indes ausgespielt.

Aus der NLB haben einzig die Frauen von Genève Volley einen Lizenzantrag für die höchste Schweizer Liga gestellt. Erfüllt der Klub aus Genf die Kriterien, dann dürfte er seinen Platz in der NLA folglich auf sicher haben - unabhängig vom sportlichen Abschneiden in dieser Saison. Die zuständige Kommission von Swiss Volley vergibt die Lizenzen bis Ende Mai.

Vorbehältlich des Entscheids der Lizenzkommission wird die NLA-Saison 2018/2019 also mit neun Frauen- und acht Männerteams über die Bühne gehen. In der laufenden Meisterschaft erfüllt die NLA der Frauen den Sollbestand von zehn Teams. Bei den Männern fehlte bereits bisher eine Mannschaft; künftig werden es gar zwei sein.

Beim Verband ist man über die aktuelle Situation verständlicherweise nicht glücklich. "Wir bedauern natürlich jeden Rückzug sehr. Die Lizenzkommission und die Ligakonferenz sind nun gefordert, die Situation gründlich zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse zu ziehen", so Werner Augsburger, der Geschäftsführer von Swiss Volley.

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