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Der Bund untersucht derzeit umfassend die Kosten und Nutzen der Neat. Angeregt hat dies die Neat-Aufsichtsdelegation des Parlaments (NAD), wie sie in ihrem Jahresbericht schreibt.

Eine Gesamtübersicht aus volkswirtschaftlicher Warte fehle bisher, kritisiert die NAD. Sie habe deshalb dem Volkswirtschaftsdepartement empfohlen, umfassend abzuklären, welcher volkswirtschaftliche Nutzen sich aus der Planung, dem Bau und dem Betrieb der Neat ergebe. Angesichts der bedeutenden Mittel, die der Bund in die Neat investiere, sei dies angezeigt.

Laut der NAD hat der Bund die Studie bereits in Angriff genommen. Ergebnisse werden für die zweite Jahreshälfte erwartet. Über die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Neat informiert der Bund das Parlament regelmässig. Die bisherigen Wirtschaftlichkeitsrechnungen zeigten, dass die Erträge aus dem Neat-Verkehr die Bau- und Betriebskosten nicht decken können.

Höhere Bau- und Betriebskosten

Die neuste, im April veröffentlichte Studie geht von einem schlechteren betriebswirtschaftlichen Ergebnis aus als die früheren Rechnungen. Gründe sind in erster Linie die höheren Bau-, Betriebs- und Unterhaltskosten.

Die Studie berücksichtigt auch volkswirtschaftliche Aspekte. Sie zeigt etwa, dass ein wesentlicher Teil des Nutzens der Neat im Ausland anfällt. Nicht berücksichtigt werden jedoch Aspekte wie die bessere Erreichbarkeit der Regionen oder die Stärkung des Standorts Schweiz.

Kosten wichtiger als Termine

Die NAD hält in ihrem Jahresbericht fest, dass sich die Kostenprognose für die Neat seit 2008 nicht verändert habe. Die Kosten würden durch den Neat-Gesamtkredit im Umfang von 19,1 Milliarden Franken gedeckt.

Die Aufsichtsdelegation möchte, dass dies so bleibt: Der Einhaltung der Kosten und Kredite müsse gegenüber der Einhaltung der Terminziele Priorität eingeräumt werden, fordert sie.

Das wichtigste Ereignis im Berichtsjahr 2010 war der Hauptdurchschlag am Gotthard-Basistunnel. Die Schweiz habe damit ein unmissverständliches Signal an Europa gesendet, dass sie es ernst meine mit der zügigen Umsetzung des europäischen Güterverkehrskorridors, schreibt die NAD.

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SDA-ATS