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US-Präsident Trump lobte Harley-Davidson dafür, Arbeitsplätze in dem Vereinigten Staaten zu halten. (Archiv)

Keystone/AP/KEITH SRAKOCIC

(sda-ats)

Der Motorradhersteller Harley-Davidson baut eine Fabrik in Thailand. Es ist die dritte Produktionsstätte der legendären US-Marke im Ausland. US-Präsident Donald Trump hatte Harley-Davidson zuletzt dafür gelobt, Arbeitsplätze in dem Vereinigten Staaten zu halten.

Die US-Motorradhersteller erlitten bei ihrem Kampf um Marktanteile auf dem wichtigen asiatischen Markt zuletzt einen herben Rückschlag, weil die USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP ausstiegen. TPP hätte Einfuhrzölle beseitigt, die ihre Produkte verteuern. Trump zufolge schadet das Abkommen der US-Industrie und führt zu Jobverlusten.

Nach Angaben von Harley-Davidson vom Donnerstag führt die für Ende kommenden Jahres geplante Eröffnung der Fabrik in der Rayong-Provinz nicht dazu, dass Arbeitsplätze in den USA verloren gehen. Es handelt sich demnach nur um einen Montage-Standort, an dem Motorräder aus in unternehmenseigenen Werken in den USA gefertigten Bauteilen zusammengesetzt werden.

Harley Davidson startete mit weniger Gewinn und Umsatz ins neue Jahr. Wie im AApril mitgeteilt, brach der Gewinn im ersten Quartal um ein Viertel ein, der Umsatz sank um 16 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar.

SDA-ATS

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