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In Mailand ist am Montag die Vorverhandlung im sogenannten Mediatrade-Verfahren aufgenommen worden, bei dem Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi Steuervergehen beim Verkauf von Film-und TV-Rechten vorgeworfen werden.

Der Premier erschien am Montag nicht vor Gericht, weil er zu Besuch in Bukarest ist. Berlusconi wurde von seinen Rechtsanwälten vertreten.

Die Mailänder Staatsanwälte haben die Eröffnung eines Prozesses gegen den Ministerpräsidenten und seinen Sohn Piersilvio wegen Steuerbetrugs beantragt. Insgesamt wird gegen zwölf Personen ermittelt, darunter den US-Filmproduzenten Frank Agrama, drei Manager von Mediaset und zwei Bürger Hongkongs.

Mit Hilfe Agramas soll Berlusconis Gruppe Filmrechte zu überhöhten Preisen gekauft haben, um Schwarzgeld auf geheimen Bankkonten hinterlegen zu können, lautet der Vorwurf der Mailänder Staatsanwaltschaft. Auf Bankkonten in Steuerparadiesen sollen so 34 Millionen Dollar angehäuft worden sein.

Auch Sexaffäre wieder aufnehmen

Gegen Berlusconi wird am Dienstag auch der Prozess im Zusammenhang mit der Sexaffäre um eine damals minderjährige, Ruby genannte Marokkanerin wieder aufgenommen. Die Mailänder Staatsanwaltschaft wirft Berlusconi vor, das Mädchen bei ausschweifenden Partys zwischen Februar und Mai 2010 für Sex bezahlt zu haben.

Berlusconi soll zudem sein Amt missbraucht haben, um Rubys Freilassung zu erwirken, als diese wegen Diebstahlverdachts in Polizeigewahrsam war. Der Prozess hatte am 6. April begonnen. Der Premier werde auch am Dienstag nicht vor Gericht anwesend sein, weil er noch in Rumänien sein wird, teilten seine Rechtsanwälte mit.

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SDA-ATS