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Bern - Mit dem zweiten Schritt der Marktliberalisierung dürften die Strompreise in der Schweiz markant steigen. Kurt Rohrbach, Präsident des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), rechnet mit einer Verteuerung um bis zu 20 Prozent.
Im europäischen Vergleich zahlten Kleinkunden in der Schweiz heute tendenziell sehr tiefe Preise für den Strom, sagte Rohrbach in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Donnerstag. Die Strompreise widerspiegelten nicht die ganze Kostenwahrheit.
Mit oder ohne Öffnung des Strommarktes werde sich diese Situation in den nächsten Jahren ändern. "Die Preise für das Gewerbe und die Industrie dürften eher sinken, während die privaten Haushalte im Verhältnis mehr werden zahlen müssen", sagte Rohrbach weiter.
In den nächsten Jahren müssten die Kleinkunden mit rund 10, vielleicht 20 Prozent höheren Preisen rechnen - unerwartete Teuerungsschübe nicht berücksichtigt. Die Schweizer Strompreise könnten sich nicht grundsätzlich vom europäischen Niveau abkoppeln.
Die jüngsten Preiserhöhungen im Rahmen der Marktöffnung für Grossverbraucher per Anfang 2009 erklärte Rohrbach mit einem vorangegangenen Preisstau. Die Elektrizitätsbranche habe die Preise 15 Jahre lang nur gesenkt. "Wir haben heute teuerungsbereinigt tiefere Preise als vor 10 Jahren", sagte der VSE-Präsident.

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SDA-ATS