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Vulkanasche beeinträchtigt weiterhin Flugverkehr

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 18:08 publiziert
(Keystone-SDA)

Madrid - Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla hat den Luftverkehr über dem Süden der Iberischen Halbinsel, den Kanaren und Marokko lahmgelegt. Allein in Portugal und Spanien liessen die Behörden vorübergehend neun Flughäfen schliessen.
Am Morgen waren nach Angaben der spanischen Flughafenbehörde AENA sieben Flughäfen geschlossen worden. Nach Berichten des staatlichen Rundfunks RNE konnten die Flughäfen auf den Inseln Teneriffa und La Gomera sowie in der südspanischen Stadt Badajoz nach mehreren Stunden wieder geöffnet werden.
Auf den Kanaren blieb am Nachmittag allein der Airport von La Palma geschlossen. Auf dem spanischen Festland waren die Flughäfen von Sevilla und Jerez de la Frontera gesperrt.
In Folge der Luftraumsperren strich die spanische Fluglinie Iberia fast 70 Flüge. In Portugal blieben laut Angaben der Luftfahrtbehörde NAV die Flughäfen in Faro an der Algarve-Küste sowie auf Madeira und auf den Azoren geschlossen.
Wegen der Aschewolke mussten auch acht Flughäfen in Marokko ihren Betrieb einstellen, wie die Luftfahrtbehörde in Rabat mitteilte. Auch in der Türkei wurde im Nordwesten des Landes ein Flugverbot verhängt. Wie die staatliche Flughafenverwaltung mitteilte, galt das vierstündige Verbot ab 14 Uhr MESZ für den europäischen Teil des Landes. Der Flughafen von Istanbul sei nicht betroffen.
Im Laufe des Tages hat sich die Wolke laut Angaben von MeteoSchweiz von den Kanarischen Inseln in Richtung spanisches Festland und Südfrankreich verlagert. Von dort bewegte sie sich auch Richtung Schweiz, wie Christophe Voisard von MeteoSchweiz am Abend auf Anfrage erklärte.
Es handle sich aber im Vergleich zu Mitte April um sehr geringe Konzentrationen. Damals waren tagelang weite Teile des europäischen Luftraums gesperrt worden. Zehntausende Flugausfälle hatten Milliardenschäden verursacht.

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