Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Vulkanasche aus Chile behindert den Flugverkehr in Teilen der Südhalbkugel. Auch die Bauern in Argentinien und Chile sind vom spektakulären Ausbruch in der Vulkan-Kette Caulle vor gut einer Woche betroffen.

Der Wind hatte die Aschewolke am Wochenende wieder über die Millionenmetropole Buenos Aires geblasen. Am Sonntagabend (Ortszeit) wurden erneut alle Flüge auf den beiden wichtigsten Flughäfen der argentinischen Hauptstadt gestrichen. Auch im benachbarten Uruguay fielen wieder Flüge aus.

Die Landwirtschaft ist ebenfalls betroffen. In Argentinien sollte am Montag der nationale Agrarnotstand ausgerufen werden, damit geschädigte Bauern schnelle Hilfe bekommen können.

Im Süden Chiles verendeten Millionen Zuchtlachse, weil der Vulkan das Wasser einiger Flüsse auf bis zu 45 Grad aufgeheizt hatte. Lachse sind ein Exportschlager des Landes. 2009 wurden Lachse im Wert von umgerechnet rund 2,2 Milliarden Franken exportiert.

Australien: 55'000 Fluggäste am Boden

Am Wochenende war die Asche sogar jenseits des Pazifiks angekommen. In Neuseeland und Südaustralien fielen Hunderte Flüge aus, Tausende Passagiere sassen fest. Mehrere Fluggesellschaften stellten ihren Betrieb in Melbourne, der zweitgrössten Stadt Australiens, sowie in Adelaide zeitweise ein. Auch die Insel Tasmanien im Süden Australiens sowie Neuseeland wurden nicht angeflogen.

55'000 Fluggäste mussten am Boden bleiben. Bilder zeigten Flugzeuge, die von einer dicken Ascheschicht bedeckt waren. In Melbourne wurde der Flugbetrieb am Montag wieder aufgenommen. Trotz Aschewolke flogen die Gesellschaften in Neuseeland auch am Pfingstwochenende.

Gefahr für Triebwerke

Die Vulkan-Kette Caulle, die 1600 Kilometer südwestlich von Buenos Aires in den chilenischen Anden liegt, ist seit Samstag vor einer Woche aktiv. Sie stösst riesige Aschemengen bis in eine Höhe von zehn Kilometern aus.

Die feinen Asche-Partikel, die nach Vulkanausbrüchen in früheren Jahrzehnten als Scheuermittel für Kochtöpfe benutzt wurden, gelten als sehr schädlich für die Triebwerke von Flugzeugen. Giftig sind sie nach Angaben der Behörden allerdings nicht.

Im Lauf der vergangenen Woche waren bereits Hunderte Flüge in Argentinien, Uruguay, Chile, Paraguay und Brasilien gestrichen worden. Auch die internationalen Verbindungen waren betroffen.

Am Montag erklärten die chilenischen Behörden, die Aktivität sei inzwischen zurückgegangen. Allerdings wurden die Menschen aus der Umgebung des Vulkans aufgefordert, zunächst nicht zurückzukehren.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS