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Zehn Tage nach dem Ausbruch in der Vulkan-Kette Caulle im Süden Chiles beeinträchtigt die ausgestossene Asche weiter den Flugverkehr der südlichen Erdhalbkugel. Nicht nur in Südamerika, sondern auch im fast 10'000 Kilometer entfernten Australien mussten wieder viele Flüge gestrichen werden.

Die Verluste der Fluggesellschaften gehen in die Millionen. Am heftigsten waren die Folgen für Argentinien. Die Flughäfen der Hauptstadt Buenos Aires sollten frühestens im Laufe des Dienstags wieder den Betrieb aufnehmen, hunderte Verbindungen mussten gestrichen werden. Die Millionenmetropole ist ein wichtiges Drehkreuz für Flüge im Süden des Kontinents.

In Australien sassen den dritten Tage in Folge tausende Reisende fest, die nach einem verlängerten Wochenende nicht nach Hause können. Die Fluggesellschaften Qantas und Jetstar strichen Flüge von und nach Adelaide. Auch Verbindungen nach Tasmanien und einige Flüge nach Perth fielen aus.

Soforthilfe für Bauern

Die argentinische Regierung rief unterdessen den Notstand für die Landwirtschaft in den patagonischen Provinzen Neuquén, Chubut und Río Negro aus. Auf diese Weise kann sie den betroffenen Bauern schneller Hilfe bereitstellen.

In den betroffenen Regionen leiden vor allem die Schafbauern, die ihre Tiere in den Weiten der steppenähnlichen Landschaft weiden lassen. Die knapp zwei Millionen Schafe sind schon durch mehrere trockene Jahre geschwächt und können wegen des Schnees im einsetzenden Winter der Südhalbkugel und wegen der Ascheschicht kaum noch Futter finden.

Glimpflicher kam bisher Ostafrika davon. Die Auswirkungen der Aschewolke nach dem Ausbruch des Vulkans Dubbi in Eritrea blieben weiterhin begrenzt. In Afrika fielen in der Nacht zum Dienstag ein Lufthansa-Flug von Frankfurt sowie ein Emirates-Flug von Entebbe in Uganda nach Addis Abeba aus, wie Hailay Gebretsadik, Flughafenchef des Bole International Airport, mitteilte.

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SDA-ATS