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VW-Aufsichtsrat besiegelt Allianz mit Porsche

Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 02:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Berlin - Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat den geplanten Zusammenschluss mit Porsche besiegelt. Das Gremium habe allen Verträgen dazu zugestimmt, teilte VW am Freitag mit.
Die Porsche-Eigner sollen die Verträge im Laufe des Tages in Wolfsburg unterzeichnen. Eine Entscheidung von VW über das künftige Engagement beim insolventen Autozulieferer Karmann dürfte erst am Freitag fallen. Dann tritt der VW-Aufsichtsrat erneut zusammen, um die Investitionsplanung für die kommenden Jahre fortzuschreiben.
Mit Absegnung der VW-Porsche-Ehe rücken VW-Chef Martin Winterkorn und Finanzchef Hans Dieter Pötsch an die Spitze der Porsche-Holding, um dort die Funktionen der entlassenen Manager Wendelin Wiedeking und Holger Härter zu übernehmen.
Volkswagen hatte sich im Sommer nach fast vierjährigem Machtkampf mit Porsche im Grundsatz darauf verständigt, den hoch verschuldeten Sportwagenbauer als zehnte Marke einzugliedern. Die komplizierten gesellschaftsrechtlichen Schritte dahin mussten erst von den Juristen ausformuliert werden.
Volkswagen will in einem ersten Schritt knapp die Hälfte des Porsche-Sportwagengeschäfts übernehmen und sich auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung Anfang Dezember von seinen Aktionären die Genehmigung für die Ausgabe von bis zu 135 Mio. Vorzugsaktien holen, um die Transaktion zu finanzieren.
Bis 2011 sollen beide Unternehmen zu einem gemeinsamen Konzern mit rund 380'000 Beschäftigten verschmelzen. Dies ist nur ein Zwischenschritt in Piechs ehrgeizigen Plänen. VW hat sich zum Ziel gesetzt, Weltmarktführer Toyota in den nächsten Jahren vom Thron stossen.

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