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Bern - Der Bund hat die Zahlen für den Finanzausgleich berechnet. Damit steht fest, welche Kantone nächstes Jahr wieviel erhalten oder bezahlen müssen. Steigen wird die Last für die Kantone Waadt, Schwyz, Zug und Basel-Stadt.
Diese vier Kantone sind reicher geworden und müssen nächstes Jahr wesentlich mehr bezahlen als im laufenden Jahr, wie einer Mitteilung des Eidgenössischen Finanzdepartements vom Dienstag zu entnehmen ist.
Am grössten ist die Differenz für den Kanton Waadt: Er muss 2011 über 133 Millionen Franken mehr bezahlen als 2010. Insgesamt muss der Kanton 154 Millionen Franken an den interkantonalen Ausgleich beitragen, pro Einwohner 299 Franken.
Der Kanton Schwyz muss 80 Millionen Franken beitragen, pro Einwohner 579 Franken. Dies sind 23 Millionen mehr als im laufenden Jahr. Für den Kanton Zug liegt die Differenz zum laufenden Jahr bei 22 Millionen. Zahlen muss Zug 240 Millionen, pro Einwohner 2230 Franken. Basel-Stadt kommt neu auf 448 Franken pro Einwohner und insgesamt 85 Millionen Franken, 18 Millionen mehr als im Vorjahr.
Zürich bezahlt weniger
Der Kanton Zürich dagegen kommt 2011 etwas besser weg als im laufenden Jahr: Er muss pro Einwohner nur noch 377 Franken bezahlen, 50 Franken weniger als im Vorjahr. Auch für Genf und Nidwalden sinkt die Belastung.
Auf der Seite der ressourcenschwachen Kantone liegt Uri an der Spitze: Dieser Kanton erhält mit 2431 Franken pro Einwohner am meisten, gefolgt vom Kanton Jura mit 2068 Franken.
Basel-Land rutscht ab
Erstmals in die Gruppe der ressourcenschwachen Kantone abgerutscht ist der Kanton Basel-Land. Er verbleibt aber auf der Liste der Nettozahler. Pro Einwohner muss er 2011 noch 5 Franken entrichten, 30 Franken weniger als im Vorjahr.
Insgesamt stellen der Bund und die ressourcenstarken Kantone für das Jahr 2011 3,635 Milliarden Franken zugunsten der ressourcenschwachen Kantone zur Verfügung. Diese Summe verteilt sich auf den Ressourcenausgleich und den Härteausgleich.

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SDA-ATS