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Handball - Eine Woche nach der 22:23-Heimniederlage gegen Metalurg Skopje steht für Wacker Thun das zweite Spiel in der Champions League im Programm. Die Berner Oberländer sind in Barcelona krasse Aussenseiter.
Das Team von Trainer Martin Rubin war gegen Metalurg klarer unterlegen, als es das Resultat ausdrückt. Die Thuner zeigten im Angriff nicht das, was sie spielen können, die Unerfahrenheit in der Champions League war zu spüren; einzig der Grieche Georgios Chalkidis und Markus Hüsser hatten zuvor Erfahrungen in der Königsklasse gesammelt. Die Hürde FC Barcelona ist nochmals deutlich höher. "Für mich ist es die beste Mannschaft der Welt", sagte Lukas von Deschwanden, der MVP der vergangenen NLA-Saison. "Wir versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen. Wir sind aber realistisch. Es wird sehr, sehr schwer." Dies umso mehr, als Wacker auf Captain Roman Caspar (Schulter ausgekugelt) verzichten muss.
Es müsste ein kleines Wunder passieren, damit die Thuner in Barcelona punkten. Das Team von Xavi Pascual will zum neunten Mal den Königs-Thron im Klub-Handball besteigen, nachdem es in diesem Jahr im Final eine 29:30-Niederlage nach Verlängerung gegen den HSV Hamburg abgesetzt hat. Die Ambitionen wurden mit den Verpflichtungen von Nikola Karabatic, dem Welthandballer von 2007, und Linkshänder Kiril Lazarov, dem derzeit wohl weltbesten halbrechten Aufbauer, klar unterstrichen. Der Start in die laufende Champions League ist dem Starensemble mit einem 29:29 bei Vardar Skopje jedoch nicht wunschgemäss geglückt, was für Wacker eher ein Nachteil sein dürfte. Überhaupt ist es noch keinem Schweizer Verein gelungen, aus Barcelona Punkte zu entführen. Acht Niederlagen bei einem Torverhältnis von 193:263 lautet die Bilanz.

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SDA-ATS