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Handball - Wacker Thun gleicht im Playoff-Final (best of 5) gegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen zum 1:1 aus. Der Cupsieger setzt sich zu Hause 34:29 durch.
Der Sieg von Wacker war absolut verdient. Die Gastgeber liessen sich vor 1620 Zuschauern auch nicht aus der Ruhe bringen, als die Kadetten nach einem 7:12 (16.) zum 16:16 (32.) und nach einem 22:26 (43.) zum 26:26 (48.) ausgeglichen. Die Berner Oberländer wussten jedes Mal eine Antwort, weshalb sie während der gesamten Partie nie in Rückstand gerieten. Dass dem so war, lag in erster Linie an der grandiosen Leistung von Goalie Andreas Merz, dem zahlreiche Schlüsselparaden gelangen. Insgesamt wehrte er 20 Schüsse ab. Doch auch im Angriff verdienten sich mit Roman Caspar (7), Jonas Dähler (7), Borna Franic (7) und Luca Linder (6) vier Spieler der Thuner Topnoten.
Dem Heimteam kam zupass, dass sich der Schaffhauser Aufbauer Rares Jurca in der 18. Minute zu einem Kniestich hinreissen liess und mit einer Roten Karte vom Feld geschickt wurde. Bis dahin war der Rumäne mit drei Toren der beste Werfer seines Teams gewesen. Diese Szene verdeutlicht, dass das Nervenkostüm der Kadetten angeschlagen ist - im Halbfinal gegen den BSV Bern Muri war bereits Peter Kukucka wegen einer Tätlichkeit vom Feld geschickt worden.
Die nächste Partie in dieser Serie findet am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) in Schaffhausen statt. Davor bestreiten die Thuner am Pfingstmontag noch das Rückspiel im Final des Challenge-Cup gegen den griechischen Verein Diomidis Argous - im Hinspiel erlitten sie eine 23:26-Niederlage.

SDA-ATS