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Beppe Grillo (Mitte) legt sich wenige Wochen vor der Parlamentswahl ins Zeug. Wegen der drastischen Auswirkungen der Digitalisierung fordert er nun eine drastische Kürzung der Wochenarbeitszeit.

KEYSTONE/EPA ANSA/RICCARDO ANTIMIANI

(sda-ats)

Der Gründer der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung hat sich für die Einführung einer Wochenarbeitszeit von 25 Stunden in Italien ausgesprochen. "Wir brauchen nicht, so viel zu arbeiten", schrieb Grillo auf seinem Blog.

Der Begriff Arbeit müsse überdacht werden. Die Hälfte der Jobs, in der Routinearbeit verrichtet werde, könnte durch Technologie ersetzt werden. "Die Arbeitsstunden sollten auf mindestens fünf Stunden pro Tag reduziert werden", sagte der Politiker. Laut Grillo sollte zudem dort, wo es möglich ist, Arbeit zuhause gefördert werden.

Grillo bezog sich auf die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland, die sich diese Woche mit den Gewerkschaften auf neue Regeln für flexiblere Arbeitszeiten und eine Lohnerhöhung einigte. Arbeitnehmer können demnach ab 2019 die Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden verkürzen, die Unternehmen zugleich mehr Beschäftigte als bisher länger als 35 Wochenstunden arbeiten lassen.

Grillo sprach sich auch für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Italien aus. Das ist ein umstrittener Punkt des Fünf-Sterne-Wahlprogramms.

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SDA-ATS